Wie man richtige Bewertungen schreibt

Lageplan

Die Erfassung von Standorten, Objekten und Positionen ist in der heutigen Welt ein wesentlicher Bestandteil moderner Planungsarbeiten. Kein Gebäude wird errichtet, keine Straße gebaut, ohne dass einem solchen Projekt ein Lageplan zugrunde gelegt wird. Doch was versteht man eigentlich unter einem solchen Plan und welche Art von kartografischen Werken fällt unter diese Bezeichnung? Hier soll den grundlegenden Aspekten des Lageplans auf den Grund gegangen werden. Was ist er, was wird in ihm verzeichnet und was muss bei seiner Anfertigung beachtet werden?

Was ist ein Lageplan?  

Bei einem Lageplan handelt es sich der Definition nach um eine zeichnerische und in einem entsprechenden Maßstab gehaltene Darstellung, die entweder ein Areal, einen bestimmten Standort oder die Position eines Objektes im Verhältnis zu anderen Bezugspunkten aufzeigt. Einfacher gesagt, stellt der Lageplan eine genaue Festlegung eines Standortes, um dessen Auffinden oder das Umgehen dessen zu erleichtern.   

Bei entsprechenden Plänen kann es sich um eine Vielzahl von Dokumenten handeln. So stellt zum Beispiel ein Bebauungsplan ebenfalls eine entsprechende kartografische Umzeichnung, denn dieser hält für gewöhnlich den genauen Standort aller Gebäude in einem bestimmten Bereich fest. Auch bei einem Verlegungsplan kann man im weitesten Sinne von einem Lageplan sprechen, denn auf einem solchen kann der Verlauf von Stromkabeln, Wasserleitungen und Abflussrohren in der Regel genau nachvollzogen werden. Dies soll vor allem für spätere Bauarbeiten den Zugang und das Auffinden der entsprechenden Schächte vereinfachen.   

Maßstabsgetreue Umsetzung

Ein Grundmerkmal eines solchen Planes ist die maßstabsgetreue Umsetzung. Dies bedeutet, dass alle Objekte, Wege, Leitungen oder anderen Bezugspunkte in einem exakten Verhältnis umgerechnet werden, um die Übertragung auf ein wesentlich kleineres Blatt Papier zu ermöglichen. Der verwendete Maßstab ist für gewöhnlich in der Legende angegeben, sodass auch Personen, die den Umrechnungsfaktor nicht kennen, einen Standort ermitteln können. 

In fast allen Fällen wird zum Umrechnen das Dezimalsystem verwendet, denn hier lässt sich durch die Verschiebung eines Kommas der gewünschte Effekt erzielen. In Ländern, in denen noch das Meile-Fuß-System verwendet wird, wird in der Regel auch auf das Dezimalsystem zurückgegriffen. Allerdings gibt es auch Pläne, die in diesem speziellen Maßsystem gehalten sind, sodass der Umrechnungsfaktor entsprechend auf dem Plan angegeben werden muss.   

Das ist bei der Anfertigung zu beachten  

In der Tat ist im Grunde fast jeder in der Lage einen solchen Plan zu erstellen. Die rechtliche Verwendbarkeit steht dabei auf einem anderen Blatt, denn um den Plan bei Ämtern oder Gerichten einzureichen, muss dieser in der Regel beglaubigt werden. Hierzu gehört auch, dass der Plan professionell angefertigt wird. Dies kann bei einem speziellen kartografischen Unternehmen beauftragt werden.   

Dieses führt in der Regel vor Ort eine genaue Vermessung der Umgebung durch und überträgt die entsprechenden Daten dann auf dem gewünschten Maßstab. Pläne werden dabei heute nicht mehr gezeichnet. Vielmehr übernimmt ein Computerprogramm die Verarbeitung der Daten und stellt einen Rohplan zur Verfügung. Dieser kann dann im gewünschten Maße mit Bezeichnungen versehen werden. In der Regel ist ein solcher Plan von einem zugelassenen Unternehmen dann auch rechtlich verwertbar.


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